Donnerstag, 19. September 2013

Moles über den Tod der Kunst

"Überall hat man den Tod der Kunst verkündet.  Dieses aufsehenerregende Schlagwort begeisterte ein Publikum, das desorientiert war durch die moderne Kunst, mystifiziert durch den Salon der Leere und das Geräuschkonzert, und das ohne Führer und Kompass im Ozean der 'Ismen' trieb,  vom Realismus zum Surrealismus,  vom Konstruktivismus zum Tachismus, vom Primitivismus zum Konfusionismus,  vom Geometrismus zum Mobilismus,  vom Lettrismus zum Ultra-Lettrismus.  Der Gedanke, die Kunst sei tot,  begeisterte auch etliche masochistische Künstler, denen er das Gefühl gab, eine Götterdämmerung zu erleben. " Abraham A. Moles in Kunst & Computer

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