Mittwoch, 11. September 2013

Björk auf dem Berlin Festival 2013


Der Höhepunkt des Berlin Festivals 2013 war für mich eindeutig Björk! Kaum ein anderer Künstler oder Künstlerin kann so wunderbar eklektisch verschiedenste Musikgenres, -stile und -mittel miteinander kombinieren und dabei so konsistent sein. Björk sang das ganze Konzert mit einer Kristallmaske auf dem Kopf, die sie wie eine große Schneeflocke oder Pusteblume aussehen ließ. Die Bühnenshow war einfach gestaltet und am effektvollsten war das Teslaphon eine Art Blitzkanone in einem Farradayschen Käfig und das Bühnenfeuerwerk zu "Náttúra". Ansonsten gab es noch drei große Leinwände, einen Mädchenchor, mehrere Orgeln, einen Schlagzeuger und einen Computermusiker zu sehen und hören. Die Arrangements der Songs gingen von extrem ruhig bis extrem hardcore, also die volle Palette an Stimmungen und Lautstärken. So gab es alle möglichen Momente in den das Publikum gespannt lauschte und wartete, was da nun kommen möge, bis hin zu wilden Tanzekstasen mit Gruppensingen.





















Spannend bleibt, was da noch von Björk kommen mag. Vieles ist in Kooperation entstanden und die Resultate überzeugen. Wiedermal ein großartiges Beispiel für die akademischen Kollegen, wie neue Musik gemacht werden kann.

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