Montag, 11. Februar 2013

Manifest: RAUS!

Raus aus den INSTITUTIONEN! Raus aus den ELITEN! Raus aus den SCHULEN! Raus aus den ZIRKELN! Raus aus den ELFENBEINTÜRMEN! Raus aus den PROVOKATIONEN! Raus aus den KASPEREIEN! Raus aus den GEHEIMWISSENSCHAFTEN! Raus aus den AUTISMEN! Raus aus den NABELSCHAUEN! Raus aus denTRADITIONEN! Raus aus den NISCHEN! Raus aus den ABSEITS! Raus aus den DIKTATUREN! Raus aus den RELIGIONEN! Raus aus den IDEOLOGIEN! Raus aus den MUSEEN! Raus aus den LINEARITÄTEN! Raus aus den GENUSSFEINDLICHKEITEN! Raus aus den KÖPFEN! Raus aus den SELBSTBEWEIHRÄUCHERUNGEN! Raus aus den MENSCHENFEINDLICHKEITEN! Raus aus den INDIVIDUALKULTEN! Raus aus den KLISCHEES! Raus aus den HIERARCHIEZWÄNGEN! Raus aus den ZUKUNFTSÄNGSTEN! Raus aus den BELEHRUNGEN! Raus aus den PROPAGANDAMASCHINEN! Raus aus den SACHZWÄNGEN! Raus aus den INDOKTRINATIONEN! Raus aus den HISTORIEN! Raus aus den PERFEKTIONISMEN! Raus aus den IDIOTIEN!

Die Liste kann fortgesetzt werden!

Manifest: RAUS!
 

1 Kommentar:

  1. 7 Regeln oder Empfehlungen von Alexander Strauch in seinem Entwurf einer anderen Musik:

    1.) Dies bedeutet: Lasst uns mit den Rechtfertigungen aufhören! Lasst uns Musik von der Philosophie trennen! Denke aber immer an den kategorischen Imperativ.

    2.) Dies bedeutet: Liebe Erklärer unserer Musik, liebe Veranstalter, Sender und Zuhörer, erwartet von uns keine Rechtfertigungen. Erwartet nicht, dass es immer einen musiktheoretischen oder musikphilosophischen Beipackzettel gibt. Ja, misstraut diesen erstmal.

    3.) Dies bedeutet: Komponist, schiele nicht auf all die Anknüpfungspunkte. Geniesse Deine Freiheit und setz ihr Deine eigenen Grenzen. Sei dabei immer ehrlich zu Dir selbst, habe Mut Dich am nächsten Morgen ohne Entschuldigung zu korrigieren. Gefährde keine anderen Menschen, sei solidarisch, lass Dich unmittelbar von Geschehnissen in Deinem Umfeld oder der weiten Welt beeindrucken. Riskiere manchmal auch mehr. Sei ethisch, aber verzweifle nicht, wenn Du kein Philosoph bist.

    4.) Dies bedeutet: Lese viele Bücher, treffe viele Menschen, informiere Dich rundum oder dies eine oder andere auch nicht. Lass Dich von niemanden beeindrucken, der behauptet mehr zu wissen als Du. Habe ein offenes Auge und ein noch offeneres Ohr für die Natur, die Wissenschaft, die Geschichte, andere Künste.

    5.) Dies bedeutet: Nutze bestehende Institutionen, um Dein Schaffen in die Welt zu bringen. Erwarte aber nichts von diesen Einrichtungen. Helfen sie Dir nicht weiter, lass es gut sein, suche andere oder gründe doch lieber selbst Deine eigene.

    6.) Dies bedeutet: Lerne so viel wie Du willst. Vertraue aber nicht diesen allein. Wenn Du Dich weiterentwickeln willst, dann horche in Dich hinein, lausche Dich selbst der gesamten Welt ab, die Dir greifbar ist. Oder lasse davon einfach ab, wenn es Dich krank macht. Sei gesund und manchmal Du selbst, ohne es Dir zu einfach zu machen.

    7.) Dies bedeutet: Noch Vieles mehr und meist eigentlich gar nichts. Dies ist weder naiv noch reflexiv modern. Dies ist etwas ganz Anderes!

    und hier der Link:

    http://blogs.nmz.de/badblog/2012/09/19/endlich-entgrenzug-weg-mit-dem-unglucklichsein-im-anblick-der-freiheit/

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